Idee zum Umbau einer 20er in eine 26er Drehorgel


Beim Bau einer 20er Drehorgel nach Höffle ist der persönliche Know-How-Zuwachs auf diesem Gebiet deutlich gewachsen. So erfreute ich mich an der Drehorgel und sicher konnte ich einige Mitmenschen begeistern.

Erfahrungen:
Einige Zeit später erwarb ich eine 26er Drehorgel mit elektronischer Steuerung. Wenn ich ein Ständchen bringen möchte, dann muss ich ehrlich sagen, dass ich nur diese Orgel verwende. Es liegt sicher nicht daran, dass das selbstgebaute Instrument fertigungstechnische Mängel hat oder nicht zuverlässig funktioniert. Die für mich wichtigen Gründe sind wie folgt:

Eine rein mechanisch gesteuerte Orgel erfreut zwar die interessierten Betrachter für einen kurzen Moment, wenn sie auf den Antrieb schauen können, doch ich als Spieler kann mich nur sehr schwer den Wünschen der Hörer anpassen. Da sind die recht teuren Notenbänder, die das Repertoire einschränken, und andererseits die Handhabung, wenn ich von der Rolle Nr.3 das zweite Musikstück spielen möchte. Relativ hohe Kosten und unzeitgemäßes Handling verderben den Spaß, wenn man andere Möglichkeiten kennt.

 

 

Aufgabenstellung:
Jedem Zuhörer fällt bei den ersten Kurbeldrehungen an einer 26er Drehorgel auf, dass das Klangerlebnis deutlich hochwertiger ist.
Es ist kaum zu glauben, dagegen hört sich eine 20er fast wie ein Spielzeug an, obwohl die obige Orgel schon mit mehreren Registern ausgestattet ist.

Daraus ist der Wunsch entstanden, unter Verwendung möglichst vieler Teile der Höfflebasis eine 26er Orgel entstehen zu lassen, die aber noch einen weiteren Vorzug gegenüber meinem professionell gefertigten Instrument haben soll:
Eine von den Drehorgelherstellern unabhängiges Dateiformat (MIDI). Damit ist es möglich aus den verschiedensten Quellen (Internet, Arrangements, Tausch, Kauf) Musikstücke zu verwenden. Mehr darüber kann man auf dieser Homepage erfahren.

Mit dieser Überlegung erreiche ich einen höheren Klangeindruck, kann mich in Sekundenschnelle auf Wünsche und Einfälle einstellen und habe eine Musikauswahl von kostenlos bis hin zum Kauf, die kein Hersteller allein abdeckt.

Außerdem werte ich die Orgel „unten herum“ (Hilfsbässe) deutlich gegenüber meinem erworbenen Instrument auf. Selbstbauer nach Höffle haben nun die Möglichkeit, mit einem Um- oder gar wiederholten Bau sich ein neues Klangerlebnis zu bereiten.

 

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