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Idee zum Umbau einer 20er in eine 26er Drehorgel |
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Erfahrungen: Eine rein mechanisch gesteuerte Orgel erfreut zwar die interessierten Betrachter für einen kurzen Moment, wenn sie auf den Antrieb schauen können, doch ich als Spieler kann mich nur sehr schwer den Wünschen der Hörer anpassen. Da sind die recht teuren Notenbänder, die das Repertoire einschränken, und andererseits die Handhabung, wenn ich von der Rolle Nr.3 das zweite Musikstück spielen möchte. Relativ hohe Kosten und unzeitgemäßes Handling verderben den Spaß, wenn man andere Möglichkeiten kennt.
Aufgabenstellung: Daraus ist der Wunsch entstanden, unter Verwendung
möglichst vieler Teile der Höfflebasis eine 26er Orgel entstehen zu
lassen, die aber noch einen weiteren Vorzug gegenüber meinem
professionell gefertigten Instrument haben soll: Mit dieser Überlegung erreiche ich einen höheren Klangeindruck, kann mich in Sekundenschnelle auf Wünsche und Einfälle einstellen und habe eine Musikauswahl von kostenlos bis hin zum Kauf, die kein Hersteller allein abdeckt. Außerdem werte ich die Orgel „unten herum“ (Hilfsbässe) deutlich gegenüber meinem erworbenen Instrument auf. Selbstbauer nach Höffle haben nun die Möglichkeit, mit einem Um- oder gar wiederholten Bau sich ein neues Klangerlebnis zu bereiten.
Diese Unterlage wird inzwischen nicht mehr gepflegt. Die späteren Konstruktionen (31, 42er) basieren nicht mehr auf vorgegebene Zwänge (Gehäusegröße, Verwendung vorhandener Teile). Wenn man schon eine 20er Höffle hat, rate ich von einem Umbau eher ab. Man muss etwa 2/3 der Teile neu bauen. Auch ein Neubau bleibt wegen der Entscheidung für eine von zwei üblichen Notenbandbreiten zu aufwendig, wenn man für den etwa gleichen Arbeitseinsatz gleich eine 31er zur Verfügung hat. Der Schwierigkeitsgrad ist dann geringer, da die Platzverhältnisse günstiger und die Beschaffung von Spielmaterial (Band/MIDI) deutlich leichter ist. Außerdem ist der Klang entsprechend variantenreicher.
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