Voraussetzungen

 

Ausgangssituation

Diese Ausarbeitung ist an diejenigen gerichtet, die die Unterlagen von W. Höffle besitzen und kennen. Ich gehe davon aus, dass die Selbstbauer schon alle Zeichnungen studiert und nach ihnen gebaut haben. Daher beschränke ich mich nur auf die nötigen Änderungen!

 

Disposition der 26er Drehorgel

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Tonumfängen bei den professionellen Drehorgeln. Hier fiel die Entscheidung auf eine Disposition, die es ermöglicht kostengünstige 26er Notenrollen zu erwerben. Weiterhin gefällt mir, dass diese Anordnung die Bässe betont. Das ergibt einen schönen, vollen Klang.

Dennoch ist angeraten, über eine (zusätzliche) elektronische Steuerung nachzudenken. Zu diesem Thema gibt es auf dieser Homepage mehrere Hinweise.

X (fett) = neu
Kein Kreuz = entfällt

 

Fähigkeiten

Eine gewisse handwerkliche Fähigkeit ist eine gute Voraussetzung für einen Erfolg. Doch ist auch eine Disziplin angeraten, dem Konstrukteur zu folgen. Er hat sich mit dem Thema eine lange Zeit beschäftigt und musste sich für die eine oder andere Lösung entscheiden. Dazu gehört der Mensurenverlauf ebenso wie die Anordnung der Pfeifen.

Grundkenntnisse in der Elektrotechnik und Anwendung von PCs sind angeraten. Zwar werden die MIDI-Komponenten spielbereit angeliefert, jedoch muss der Einbau für einen sicheren Betrieb den elektrischen Gesetzmäßigkeiten erfolgen.

 

 Ausrüstung

In meinem Fall benutze ich Kreis- und Bandsäge, Schleifband, Hobel-, Bohrmaschine in einer Tischversion. Wenn man nicht auf Hilfe angewiesen sein möchte, ist eine Drehmaschine angeraten. Da ich bei der Fertigung von Labien nicht erst den Umgang mit dem Beitel üben wollte, verwendete ich meine Fräsmaschine. Als handgeführte Maschinen benutze ich hauptsächlich die Bohrmaschine, Oberfräse und Stichsäge. Diverse  Handwerkzeuge hat der Drehorgelbauer sicher bereit. Die Genauigkeiten liegen bei 0,1mm.