Zur Animation der Sternkarte entstand zunächst ein Pflichtenheft im
Kopf.Irgendwie sollte eine Beziehung zwischen Zeit und Raum bestehen.
Da lag es nahe, sich eher einer mechanischen Uhr als Antrieb zu
zuwenden, als einem Elektromotor. Also mehr eine Geschmacksfrage. Eine
tickende Uhr sollte aber nur einmal in der Woche aufgezogen werden
müssen.
Die Anzeige muss mir ebenfalls gestatten, den momentanen Stand der
Sonne und des Mondes und zueinander ablesen zu können.
Selbstverständlich sollen sie um/auf der Ekliptik geführt werden.
Ganz nebenbei kann man die Uhrzeit und das Datum, die Gestirne über
mir, sowie die Auf- und Untergänge von Mond und Sonne ablesen.
Korrekturen zur Darstellung der Scheibe zum Wohnort mussten ebenfalls
berücksichtig werden.
Weiterhin konnte ich zu der Zeit keine Zahnräder selbst herstellen.
Ich habe die Übersetzungsverhältnisse aus den Normräderangebot so
gewählt, dass der kleinstmögliche Korrekturbedarf nötig ist. Die
Wahrscheinlichkeit, das Aufziehen zu vergessen, ist sicher gegeben und
somit müssen die Zeiger sowieso neu justiert werden. Meine Ausrüstung
war begrenzt: eine Mechanikerdrehbank, Ständerbohrmaschine und
Handwerkzeug, sowie Messmittel.
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