|
Von einer Idee zur Astrouhr |
|
Ende der Siebziger schauten meine Söhne und ich gebannt durch ein astronomisches Fernrohr. Was gab es da alles zu entdecken! Da waren die Krater auf dem Mond, die Jupitermonde, die Saturnringe und viele andere Objekte an unserem Nachthimmel. Auch die Sonne mit ihren Flecken und den gelegentlichen (Teil-)Finsternissen war und ist eine interessante Erscheinung. Ein neuer Blick durch das Fernrohr warf meist gleich mehrere Fragen auf. Ich geriet auch für mich in Erklärungsnot, wann und wo ich einen bestimmten Stern oder Bild am Himmel finden kann. Zu der Zeit waren PC und Internet die man fragen konnte, in weiter Ferne. Während meiner "Uhrenphase" hatte ich die ein oder andere Literatur gekauft. Darin gab es Abbildungen von astronomischen Uhren. Jedoch so richtig verstanden hatte ich die Beschreibungen nicht. Besonders fehlte mir die Feinheit der Darstellung und die Bezugspunkte. Mir fiel eines Tages eine drehbare Kosmos-Sternkarte in die Hände. Nach kurzer Zeit war deren Zweck und die Aussagekraft einleuchtend. Ich konnte jetzt die Darstellung auf die gesehenen astronomischen Uhren übertragen und verstehen. Wenn schon begriffen, dann musste die Sternkarte mechanisiert werden. Zu der Zeit konstruierte man noch auf Papier. Im Keller entstand eine Uhr, die meinen Wünschen entsprach. Sie zeigt mir neben Uhrzeit und Datum stets den momentanen Stand der Gestirne über mir. Außerdem erkenne ich den Stand der Sonne und des Mondes (Mondphasen) zueinander. Schaut man sich noch einige Zeit das Ziffernblatt an, erkennt man zudem die Auf- und Untergangszeiten. Es kann sein, dass ich noch heute etwas neues darauf entdecke... Den Stand der Planeten zeigt sie nicht an. Skizzen zu diesem Thema habe ich schon angefertigt.
|