Ziffernblatt

 

Wer genau hinschaut kann folgendes ablesen:

  1. Blauer langer Zeiger am Rand: Zeit am Wohnort (hier 12 Uhr MEZ).

  2. Hellblauer kleiner Zeiger am Rand: Korrektur zum 15. Längengrad (Basis der Karte; hier -20 min). Unter diesem Zeiger ist auch das Datum ablesbar (5. Januar).

  3. Goldfarbene Scheibe (dicht an den Zeigerdreiecken) stellt den Ort der Sonne am Himmel dar.

  4. Silberfarbene, kleine Scheibe ist der Mond.

  5. Die Scheibe mit der Uhrzeit am Rand und dem hellen blauen Feld dreht sich im Uhrzeigersinn (1 Umdr/24h + 4 min, um den Kalenderfortschritt zu berücksichtigen). Der Punkt zum Ablesen der Zeit wandert also in einem Jahr über das Himmelsrund.

  6. Das helle Feld ist der Himmelsauschnitt, der gerade über mir ist. Zur Orientierung sind die Himmelsrichtungen aufgedruckt. Die fast parallelen Linien am Oval sind Dämmerungslinien.

  7. Der Mond tritt gerade aus dem dunkel angelegten in das helle Feld. Er geht also gerade auf. Während sich die Scheibe weiterdreht, wird der dunkle linke Rand die Sonne erreichen. Ein Zeichen für den Sonnenuntergang

Die Sonne benötigt ein Jahr, um das Ziffernblatt zu umrunden. Der Mond benötig 29,5 Tage für einen Umlauf. Steht der Mond hier in Opposition zur Sonne, haben wir Vollmond. Taucht er unter der Sonne durch, dann ist Neumond. In diesem Beispiel ist zunehmender Halbmond.

Weil an dieser Uhr Sonne und Mond auf der Ekliptik (rote Linie) geführt wird, ist schön ihre Erhebung im Laufe des Jahres über den Horizont zu erklären.

Mittelpunkt ist für uns auf der Nordhalbkugel der Polarstern.