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Idee: ein Pianola zu restaurieren |
Eine
Zeitung berichtete über meinen Drehorgelbau. Dadurch lernte ich einen
älteren Herrn kennen, der meiner Frau und mir seine über Jahre
gesammelten Musikautomaten zeigte. Was für ein Anblick - diese Vielfalt,
das Wiedererkennen vieler bereits auf Abbildungen gesehenen Instrumente
und der typische Klang - wir waren fasziniert!Ein Höhepunkt bestand darin, dass er sich an ein Klavier setzte und beherzt scheinbar in die Tasten griff. Verblüffend, wie virtuos er spielen konnte! Doch plötzlich verschränkte er seine Arme und das Klavier spielte wie in einem Westernklassiker allein weiter. Es war ein selbstspielendes Klavier, ein Pianola! Wieder ein Instrument, dass wie die Drehorgel von Menschen betrieben werden kann, die das eigentliche Spielen nicht erlernt haben. In den folgenden Wochen vertiefte ich mich in Literatur und Internet, um mehr über Pianolas zu erfahren. Im Geiste verfolgte ich die Abläufe, stellte Beziehungen zu der Drehorgel her und konnte Erfahrungen aus einem in den 70ern von mir restaurierten Harmonium verwenden. Kurz darauf erschien mir ein angebotenes Klavier mit einer Pianolamechanik geeignet, um es zu erwerben. Der Vorteil für mich lag darin, dass das Klavier in sich wohl in Ordnung war, jedoch die Mechanik als nicht funktionierend, quasi als Mitgift dabei war. Eine Herausforderung, die ich gern annahm...
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