Mensuren: Mensurenfindung

Anfangs erschien mir die Findung von Mensuren als eine Geheimwissenschaft. Gewiss, die Längenbestimmung ist eine physikalische Gegebenheit, eingepackt in einigen Randparametern. Doch spielen für ein Klangerlebnis Bauart und Querschnitt eine große Rolle.

Wie ich bei der Recherche im Internet und in der Literatur erfahren musste, tendieren die Maße zwischen den subjektiven Urteilen der "Künstler" bis hin zu den baulichen Zwängen (zur Verfügung stehender Platz). Es gibt nachlesbare Zusammenhänge zwischen Querschnitten, Vertiefungen und Ausführungen. Sie sind dort ausgiebig behandelt, dass ich hier keine Wiederholung niederschreiben möchte.

In diesem Fall stütze ich mich auf Werte aus einer bereits existierenden und bewährten Drehorgel gleicher Größenordnung.

In einer Exceltabelle sind alle Anfertigungs- und Prüfmaße, getrennt nach Register auf gelistet.


 

In den Spalten sind alle Angaben in Millimeter. Die Werte sind durch die Excel-Tabelle verkoppelt. Bei einer gewünschten Änderung an einer Stelle, werden davon abhängige Maße mit geändert. Von links an gelesen, werden nach den Tönen die Maße der Kerne, dann die Außenabmessungen und dann die Längen der Seitenteile und dem Korpus, sowie einige Details, wie Fußbohrung angegeben.

Werte für den Zuschnitt sind in einer gesonderten Tabelle zu finden. Größe der Einzelteile, sowie der cirka Gesamtstoffbedarf ist aus der Tabelle zu entnehmen. Durch eine geschickte Haushaltung, Abfall = Wiederverwendung an einer anderen Stelle, kann der Bedarf noch gesenkt werden.

 Auf Liefergeometrien konnte ich nur in soweit Rücksicht nehmen, wie sie mir bei einem der gängigen Bauhäusern bekannt sind.

 

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